Stream-Laser MkI
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Stream-Laser MkI ist ein Standardlaser, der sich schnell wieder aufbaut. Für alle Ziele geeignet, von den großen Raumschiffen einmal abgesehen.
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Stream-Laser
Leichtes Schiffsgeschütz
Bevor wir hier irgendetwas zur Funktionsweise dieser Waffe sagen, muss etwas klar gestellt werden: der Stream-Laser ist vieles, aber KEIN Laser.
Die Bezeichnung ist irreführend und stammt noch aus den Zeiten der ersten Serienfertigung dieser Waffe. Dass sie tatsächlich noch immer (und auch für Nachfolgemodelle!) verwendet wird, hat vor allem verkaufstechnische und -taktische Gründe. Ein Laser ist eine Waffe mit einer Art „Dauerfunktion“, ein Ausweichen oder gar Entkommen aus der Flugbahn des Geschosses aus einer Laserwaffe wäre auf kurze Distanz völlig unmöglich.
Tatsächlich aber arbeitet der Streamer, wie diese Waffe im Pilotenjargon auch genannt wird, mit kleinen Mengen Plasmas.
Woher dann also dieser Name? Das ursprüngliche Geschütz (mittlerweile gut 255 Jahre alt!) wurde mit einem großen „Ziellaser“ ausgeliefert – dieser diente in den Anfangsjahren als direkte Zielmarkierung, erst später wurden die Jäger (insbesondere die der Söldner) mit intelligenten Systemen ausgestattet, die sogar einen theoretischen Vorhaltepunkt für die Geschütze lieferten.
Vor 255 Jahren war daran in dieser Form noch nicht zu denken. Man feuerte auf Sicht beziehungsweise auf Linie und der Lichtstrahl des Lasers, der mittels optischer Sensoren und Kameras auch auf weite Entfernungen noch sichtbar war, diente als Hilfsmittel zum Zielen. Zudem war es sehr schwierig, den Gegner überhaupt im Dunkeln des Alls zu erkennen! Die damaligen Produzenten formulierten dazu noch einen netten Werbeslogan: „Trifft dein Marker erst das Ziel, dann bleibt davon nicht viel!“ oder aber: „Nichts und niemand ist so schnell wie unser Licht – Flucht ausgeschlossen!“
Offenbar blieben diese Sätze auf seltsame Weise in den Köpfen der Piloten hängen…
Der Stream-Laser hat seinen Aufbau in den letzten Jahren kaum verändert, er wird nach wie vor von der Firma Tec gefertigt, allerdings nicht mehr in wirklich großen Stückzahlen.
Im Prinzip besteht er aus 3 Teilen, der Kollektorkammer, dem Beschleuniger und der magnetischen Fokussierung. In der Kollektorkammer wird Plasma direkt vom Antrieb abgezweigt und dort in einer Art Magnetkammer „zwischengelagert“. Die verwendeten Mengen an Plasma sind dabei sehr gering und bewegen sich noch nicht einmal im Grammbereich. Dieses Plasma wird bei Bedarf in den Beschleuniger geleitet und von dort zur Fokussierung geschickt – fertig ist ein Schuss aus der Waffe.
Der Schaden indes ist sehr gering, laut Index liegt er bei 22, dabei können je Sekunde maximal 4 Schüsse abgefeuert werden.
Nichtsdestotrotz ist diese Waffe noch immer sehr beliebt, der niedrige Preis (600 Credits je Einheit) und die einfache Wartung werden wohl dafür sorgen, dass der Stream-Laser auch in den kommenden Jahren einen Platz unter so mancher Rumpfnase eines Jägers finden wird.
Die Produktion wurde mittlerweile stark heruntergefahren, Gründe hierfür sind unzählige Nachfolgemodelle – nicht nur von Tec.
Das Militär hat im Jahre 216 TST bestätigt, dass Tec noch bis zum Jahre 235 TST sämtliche leichte Jäger der Duress-Klasse mit dem Streamer ausstatten wird. Erst danach wird man sich nach einem Ersatz umsehen, wahrscheinlich wird man auf die Masse-Ionen-Kanone umsteigen.
