Brute-Rakete MkII
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Brute-Rakete MkII - dieses Monstrum lässt sich nur schwer aufnehmen, ist aber noch leistungsfähiger und erreicht ihr Ziel schneller.
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Brute Mk II
Kurzstreckenrakete der zweiten Generation
Nachdem das Militär die ursprüngliche Brute-Rakete (aus Unzufriedenheit über die erreichten Werte) an die Firma Tec abgegeben hatte, wurde Hades Military Industries erneut darum gebeten, eine effektive und möglichst billige Jagdrakete zu konstruieren. Dabei sollte nach Möglichkeit auch ein neuartiger Suchkopf integriert werden, der mittels Impulslasertechnologie die Steuerung und Genauigkeit der Waffe vereinfachen und zeitgleich verbessern sollte.
Hades Military Industries begann offiziell 60 TST mit den Arbeiten an dem Projekt, erste Jäger wurden zwei Jahre später mit einigen Prototypen der Brute Mk II ausgestattet.
Die Waffe ist etwa vierzig Zentimeter länger als ihre Vorgängerin, der Gefechtskopf wiegt standardmäßig 34 kg. Eine neue, effektivere Brennkammer bescheunigt das Geschoß bis auf 1200 m/s, die Treibladung wiegt 3,3 kg, verwendet wird 4.4 – TAC 28E. Dieser Treibstoff ist aufgrund seiner besonderen Eigenschaften (hohe Instabilität) nur in dieser einen Waffe zu finden, alle Nachfolger verwenden den ungefährlicheren 4.6 – TAC 32. Der Schadensindex liegt bei 800.
Der Suchkopf beherbergt einen Zielmarker in Form eines Lasers, der auch nach Abschuss der Waffe aktiviert bleibt und die Waffe selbstständig ins Ziel lenkt. Eine Zielneuerfassung nach Zielverlust wird nicht durchgeführt.
Von Anfang an war die Brute Mk II ein reines Militärprodukt, Voraussetzungen für den Einsatz waren ein spezielles Zielerfassungsgerät und ein Ziellaser – beide Komponenten wurden erstmalig 80 TST in zivilen Raumjägern verbaut. Vorausgegangen war eine erste Kooperation der CIS mit einigen Söldnern im Jahre 79 TST, nach erheblichen Verlusten auf Seiten der Privateers bot die Führung des Militärs den Söldnern Zugang zur Brute Mk II und den dazu gehörenden Zielsystemen an.
Bis zum heutigen Tag führt jeder Jäger des Militärs diese Waffe in seinen Rumpfschächten oder Flügelaufhängungen mit, Zivilisten jedoch schreckt der Basispreis von 200 Credits vom Kauf eher ab, für nur wenig mehr Geld erhält man wesentlich bessere Waffen wie die Python-Rakete beispielsweise.
Experten gehen davon aus, dass nur ein sehr geringer Prozentsatz der Produktion überhaupt auf den Zivilmärkten angeboten wird und daher der recht hohe Preis zustande kommt.
